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Neckartalkaserne: Die Pläne für die Hardberghöhe werden immer konkreter

10.10.2014 14:00

Die Änderungen des Flächennutzungs- und des Bebauungsplans für die Neckartal-Kaserne sind auf dem Weg - Die Firma Inast wird das Gelände wohl kaufen

Rhein-Neckar-Zeitung vom Freitag, 10. Oktober 2014

Von Ursula Brinkmann

Mosbach. Auch wenn zu diesem Tagesordnungspunkt in der Sitzung am Mittwoch nochmals gesagt wurde, dass eine Gemeinde mit einem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan noch nicht mehr als eine Absichtserklärung zu einer Bebauung abgibt, so wird es auf der Hardberghöhe doch immer konkreter. Konkret: die Mosbacher Räte stimmten nahezu einhellig für einen "Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Konversion Neckartal-Kaserne". Nur einer war dagegen: Für Frank Heuß (SPD) ist "die vorgesehene gewerbliche Nutzung ein Fehler und eine vergebene Gestaltungschance".

Ein Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) war bereits im April durch den gemeinsamen Ausschuss der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Mosbach-Elztal-Neckarzimmern-Obrigheim gefasst worden. Der FNP sei in Bearbeitung, eröffnete Oberbürgermeister Michael Jann den "bedeutendsten Punkt der umfangreichen Tagesordnung". Nochmals wurde darauf hingewiesen, dass ein zweijähriger Prozess zur Entscheidungsfindung stattgefunden habe.

"Wir haben uns eine Mischnutzung auf die Fahnen geschrieben", führte Jann die künftigen Nutzer auf dem "großflächigen Sondergebiet" (Noch-Besitzer Bima) auf. Wobei die Beschlussvorlage klar von einem "einzigen in Frage kommenden Bieter für das Gesamtgelände" spricht: Der Abfallbeseitiger Inast und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) stehen offenbar kurz vor der Kaufvertragsunterzeichnung.

"Da nun absehbar ist, dass die Firma Inast das Areal ... erwerben wird..." lautet die Formulierung in der Beschlussvorlage. Jann deutete einen "Kauf in den nächsten Wochen" an, denn "wir fabrizieren keinen Bebauungsplan ins Blaue hinein." Der Anteil in der "Mischnutzung" durch den Bundesverband Rettungshunde ist wohl eher unbedeutend, weshalb Heuß sein "Nein" auch mit dieser "künstlich herbeigeführten Mischnutzung" begründete. Seine Gemeinderatskollegen und -kolleginnen sahen das anders, wenngleich auch andere Kritik übten. Für die Alternative Liste geht nach Barbara Kleins Worten "kein Weg grundsätzlich an Inast vorbei", und die Fraktion hob die Hand für den Aufstellungsbeschluss, doch die AL-Vorsitzende machte einige kritische Anmerkungen, die darum kreisten, wie das künftige Verkehrsaufkommen, die Emissionen und die Neuordnung des jetzigen Inast-Geländes in der Mosbacher Industriestraße gut gelöst werden können.

Mit Blick dorthin wünschte sie sich "da oben eine andere Betriebskultur" und fragte nach dem Einfluss der Stadt. Im Falle eines Eigentümerwechsels, reagierte OB Jann, sei mit diesem, mit möglichen Interessenten und der städtischen Wirtschaftsförderung zu reden. Aber: "Das hängt von Angebot und Nachfrage ab", sagte er über die dort sich auftuenden "interessanten Gelegenheiten". Einen Zwischenerwerb durch die Stadt schloss er allerdings aus.

Als "wichtigen Teil unserer Entscheidung" betrachten auch die Sozialdemokraten die Entwicklung der bisherigen Inast-Standorte. Hartmut Landhäußer hob außerdem hervor, dass man mit dem Aufstellungsbeschluss Möglichkeiten schaffe zur Entwicklung eines Mosbacher Unternehmens. So oder so: "Da kommt was auf Inast zu." Stadtplaner Stefan Baumhackels Prognose für den Recyclingspezialisten betrafen sowohl die alten als auch die neuen Inast-Standorte: Neuordnung hier, Emissionen und Straßenbau dort. Letzteres sei nicht Sache der Stadt Mosbach.

Geradezu "glücklich und stolz" schätzt sich Joachim Barzen, Freie Wähler, dass mit Inast ein heimisches Unternehmen ein Konzept entwickelt habe. "Inast wird das Feld gut beackern." Von einer "glücklichen Fügung" hatte schon OB Jann gesprochen.

Weil außerdem weitere Investitionsmöglichkeiten da seien, signalisierte Volker Wesch die Zustimmung der CDU-Fraktion in allen Punkten. Bei so viel Glückseligkeit mochte SPD-Rat Norbert Schneider nicht zurückstehen und formulierte eine bekannte Redewendung um: "Mit Inast haben wir die Taube in der Hand."

Werner Baiers (CDU) Anfrage, ob die Wohnanlagen der ehemaligen Kaserne eventuell als Unterkünfte für Asylsuchende genutzt werden könnte, beantwortete Michael Jann mit einem "Nein". Zwar sei die Erstaufnahmestation in Karlsruhe überlastet, doch könnten die einstigen Truppenunterkünfte nicht "mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln" für diesen Zweck ertüchtigt werden.

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